The Global Day of Action was an unprecedented success! Thank you to each and every participant for the powerful solidarity. Check out http://grsbuxunion.blogspot.com/ for the run-down of events with photos!
For Immediate Release:
IWW Starbucks Workers Union, StarbucksUnion.org
Contact:
Cole Dorsey, IWW Starbucks Workers Union
in Grand Rapids - 616-540-0243
Beltrán Roca Martínez Secretary of
Union Action, Local Federation of CNT - AIT
Sevilla
(0034) 652 037 683
Ratibor Trivunac, Secretariat of the International Workers
Association in Serbia ,
+ 381 - 63 - 263 - 775
Global Day of Action Will Protest Starbucks’ Anti-Union Terminations
Coordinated Actions Across the U.S., Europe, and Latin America Could
Be Largest Ever Against Coffee Chain
Grand Rapids , MI ( 06-30-2008 )- Union members and social activists are gearing up for what may be the largest, global coordinated action against Starbucks ever. Protesters will decry what they see as an epidemic of anti-union terminations by the world’s largest coffee chain. Starbucks and its CEO Howard Schultz have exhibited a pattern of firing outspoken union baristas ever since the advent of the IWW Starbucks Workers Union (SWU) in 2004 and are demonstrating the same practice against the CNT union in Spain.
-->For Immediate Release:
IWW Starbucks Workers Union, StarbucksUnion.org
July 1, 2008
Statement of the IWW Starbucks Workers Union on the Announcement of 600 Starbucks Store Closures
"The IWW Starbucks Workers Union is deeply troubled that management's numerous missteps are resulting in more serious hardships for baristas, bussers, and shift supervisors.
To ensure transparency, Starbucks should immediately disclose the locations it intends to close and outline its severance plan. Starbucks and its CEO Howard Schultz must minimize the number of layoffs, assure adequate notice to affected families, and offer severance pay which is fair. Employees and their families deserve to be able to safeguard their futures.
If Starbucks is serious about distinguishing itself from competitors like McDonald's and Dunkin' Donuts, Schultz should stop prohibiting full-time status for retail hourly employees and improve a health care plan which insures a lower percentage of workers than Wal-Mart's. And the company should stop wasting millions of dollars on its union-busting lawyers and PR professionals at Akin Gump and Edelman."
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Source: http://www.socialistpartyaustralia.org/archives/14...
By Socialist Party reporters Melbourne
Anthony Elliott, the owner of the Elliott Group of companies in Melbourne, had all 15 charges against him dismissed after a 4 day court hearing.
The case related to a community assembly that was held outside the premises of Elliott Engineering on May 4th last year. The assembly was organised by Union Solidarity in support of 48 workers in the Latrobe Valley who were chasing Anthony Elliott for almost $1 million in unpaid entitlements.
IWW Central England Region is pleased to announce the recent formation of the Nottinghamshire General Membership Branch of the IWW! So if you're in the area and want to get involved in building the One Big Union in Notts, drop a line to notts@iww.org.uk
Informations- und Diskussionveranstaltung mit ArbeiterInnen und gewerkschaftlichen Vertrauensleuten bei der Frankfurter Rundschau
Mit der Übernahme der Frankfurter-Rundschau durch den Neven-Dumont-Konzern ist ein rauher Wind eingezogen. Bereits in den letzten Jahren wurde die Belegschaft von 1600 auf 600 Arbeitsplätze reduziert. Ab Juli werden die Bereiche Rechnungswesen und Controlling nach Köln verlagert. Die FR soll in GmbHs aufgegliedert werden, die nicht mehr dem Tarifvertrag für die Druckindustrie unterliegen.
Vor wenigen Wochen kam es zum Warnstreik, der von den den Beschäftigten im Druckzentrum in Neu-Isenburg befolgt, jedoch durch Streikbrecherarbeit in Köln und Hannover unterlaufen wurde. Offensichtlich tut man sich bei ver.di schwer damit, eine standortübergreifende Solidarität mit einer kämpfenden Belegschaft zu organisieren.
Zugleich zeigt sich an der Entwicklung der FR, was ihre Inhalte wie auch das Layout betrifft,dass man über die Arbeitsverhältnisse nicht unabhängig von der Qualität des Produkts und umgekehrt diskutieren kann. Das bedeutet, dass das Thema nicht nur Solidarität mit der Belegschaft erfordert, sondern auch eine fatale medienpolitische Bedeutung hat. Neben den Machtverhältnissen in der Medienindustrie müssen dabei auch die sich verändernden Produktionsabläufe thematisiert werden
Wir wollen mit ArbeiterInnen der Frankfurter Rundschau über die Perspektiven ihres Kampfes und die Möglichkeiten der Solidarität über die Grenzen institutionalisierter Mitbestimmung hinaus diskutieren. Auch die Umstrukturierung der Medienlandschaft und der Produktionsbedingungen von Printmedien werden dabei eine Rolle spielen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen
Zeit: Mittwoch 2. Juli um 20 Uhr
Ort: Türkisches Volkshaus, Werrastr. 29, Frankfurt/Main - Bockenheim
Veranstalter:
express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftspolitik
Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA), Ortsgruppe Frankfurt
Industrial Workers of the World (IWW), Allgemeine Ortsgruppe Frankfurt
From the book review...Lawrence B. Glickman. A Living Wage: American Workers and the Making of Consumer Society. Ithaca: Cornell University Press, 1997. xvi + 220 pp. Figures, bibliography, index. $35.00 (cloth), ISBN 978-0-8014-3357-3.*Reviewed by:* Margo Anderson , Department of History, University of Wisconsin--Milwaukee .
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Scott Parkin
15 minute video on the detention and deportation of Scott Parkin by the
Australian Security Intelligence Oraganisation. In 2004 Scott Parkin a
nonviolent anti-war activist organiser from Texas was detained in
Australia as a possible national security threat and deported. Video
contains interviews with Scott and Australian activists.
http://video.google.com/videoplay?docid=-80007334526766...hl=en
Wir dokumentieren einen Artikel von Rüdiger Haude aus der libertären Zeitung Graswurzelrevolution (Nr. 330 / Sommer 2008):
Mich träumte, ich hätte Joe Hill gesehen, lebendig wie du oder ich. Sag’ ich: “Aber Joe, du bist seit zehn Jahren tot!” - “Ich bin nie gestorben!”, sagt er. - “Ich bin nie gestorben!”, sagt er.
So (freilich auf Englisch) beginnt ein Lied, dessen Text im Jahre 1925 von dem 14-jährigen Alfred Hayes verfasst wurde. Elf Jahre später wurde es von Earl Robinson vertont (youtube: Kevin Maynor). Pete Seeger machte das Lied international bekannt, und auf dem Woodstock-Festival wurde es 1969 von Joan Baez vorgetragen (youtube: Joan Beaz live at Woodstock). Ein wichtiges Stück der populären Musikgeschichte im 20. Jahrhundert.
Sein Text hat etwas Irritierendes. Hätte Joe Hill selbst so sprechen können? Hätte er Unsterblichkeit für sich reklamiert? Er, der anarchistische Arbeiter-Sänger, der 1915 einem Justizmord zum Opfer fiel?
Sein Wirken hatte allerdings viel mit der Frage der Unsterblichkeit zu tun gehabt. Hill, der aus Schweden in die USA eingewandert war, hatte sich dort der anarchosyndikalistisch geprägten Gewerkschaft Industrial Workers of the World (IWW) angeschlossen und begonnen, Lieder für diese zu schreiben.
Musik war ein entscheidendes Kampfmittel in den Klassenkämpfen jener Zeit, denn das US-Proletariat war ein Konglomerat von Menschen unterschiedlicher sprachlicher Herkunft, dessen solidarischer Zusammenhalt durch rein sprachliche Mittel kaum herzustellen war. Dies wussten auch die Bosse. Gegen die Organisations- und Propagandatätigkeit der IWW heuerten sie gerne (wir sprechen von der Zeit um 1905-1910) die mobilen Einsatzkommandos der evangelikalen Heilsarmee an, deren Kapellen mit ihren Trompeten und großen Trommeln imstande waren, auch die feurigste revolutionäre Rede zu übertönen.
Die Heilssoldaten schmetterten hymnische Lieder, in deren Texten den Arbeitern versprochen wurde, dass sie dereinst für ihre Entbehrungen im irdischen Jammertal im Himmel entlohnt werden sollten, wenn sie ihr Joch hienieden nur geduldig trügen. Eine der beliebtesten dieser Hymnen trug den Titel In the Sweet By and By (”Im süßen Nach-und-nach”). Der zu Depressionen neigende Komponist Joseph P. Webster hatte sie 1868 zu einem Text von Sanford F. Bennett komponiert. Dieses Lied, das auch heute noch als Kirchenlied in den USA beliebt ist, schildert jenes “Land, heller als der Tag”, das wir durch unseren Glauben in der Ferne sehen können, wo Kummer und Leid ein Ende haben. Im Refrain wird im Wechselgesang ausgerufen:
In the sweet (in the sweet)
by and by (by and by)
We shall meet on that beautiful shore (by and by)
In the sweet (in the sweet)
by and by (by and by)
We shall meet on that beautiful shore.
Gegen die IWW-Propaganda war das allerdings ein handfestes politisches Statement. Aber die Bosse und ihre frommen Marschierer hatten die Rechnung ohne Joe Hill gemacht. Er hatte die großartige Idee, das Schmettern der Blechbläser und das Dröhnen der Trommeln dankbar anzunehmen und einfach einen eigenen Text darüber zu legen, der die Heilsarmee lächerlich machte. Die christliche Idee vom glücklichen Jenseits wurde darin als pie in the sky (”Pastete im Himmel”) verspottet - ein wichtiger Beitrag Hills zur englischen Umgangssprache.
Hier sind die erste und die letzte Strophe (plus Refrain) von Joe Hills Version des Sweet by and by (das in den IWW-Liederbüchern den Titel trug The Preacher and the Slave), im englischen Original:
Long haired preachers come out ev’ry night
Try to tell you what’s wrong and what’s right
But when asked, how ’bout something to eat (Let us eat)
They will answer with voices so sweet (Oh so sweet):
You will eat (You will eat)
by and by (by and by)
In that glorious land above the sky (way up high)
Work and pray (work and pray),
live on hay (live on hay)
You’ll get pie in the sky when you die (that’s a lie).
(…) Workingmen of all countries unite
Side by side we for freedom will fight!
When the world and its wealth we have gained
To the grafters [Schieber] we’ll sing this refrain:
You will eat by and by
When you’ve learned how to cook and to fry.
Chop some wood, ’twill do you good,
And you’ll eat in the sweet by and by.
Und die “starvation army” spielte kostenlos die Begleitung. Genial! - Ein Grund mehr für Polizisten und Kapitalisten, Joe Hill aus dem Weg zu räumen! In seinem letzten Brief aus dem Knast schrieb er an den Generalsekretär der IWW die Aufforderung: Don’t waste any time in mourning. Organize … (”Verschwendet keine Zeit mit Trauern - organisiert [euch]!”)
Dem Gefängniswärter gab er einen Zettel, auf dem sein gereimtes Testament stand. Darin äußert er den Wunsch, seinen Körper zu Asche zu verbrennen und diese vom Wind verstreuen zu lassen - vielleicht könne sie so noch als Dünger ein paar welkende Blumen zu neuem Leben erwecken. Das ist schön poetisch, und zugleich treu materialistisch.
Joe Hill hielt sich ganz gewiss nicht für unsterblich! - Alfred Hayes aber textete 1925 weiter: “Die Kupferbarone töteten dich, sie erschossen dich!”, sag’ ich. - “Es braucht mehr als Gewehre, um einen Menschen zu töten”, sagt Joe, “ich starb nicht”; - sagt Joe, “ich starb nicht”. Der Gedanke dahinter ist natürlich, dass das Vermächtnis weiterlebte, als (und gerade weil) Joe Hill ermordet wurde. Wo Arbeiter sich organisieren, dort lebt der “Geist” Hills.
Aber es scheint mir doch, dass es auch etwas damit zu tun hat, dass Hill Musiker war. In der Poesie und im Sound der Gitarre steckt mehr von der Persönlichkeit des Verstorbenen, als es ein bloßer politischer Aufruf vermöchte. Oder es rührt einfach nur die Emotionalität der Nachgeborenen stärker an. KünstlerInnen überschreiten hier und jetzt die Grenzen des Alltags - diese Nähe zur Transzendenz teilen sie mit den Kämpfern für eine klassenlose Gesellschaft (und ebenso mit den wirklichen religiös Gläubigen). Deswegen sind es gerade PoetInnen und MusikerInnen, die von der Geschichte Joe Hills so angetan sind und die den Verspotter des pie in the sky selbst zum Dasein ewigen Lebens erheben.
Es ist ein Nachleben, das sich nicht in einen Gegensatz zum Diesseits setzt, etwa als Kompensation, sondern das völlig auf der Erde verankert ist. So wie die Asche eine welkende Blume erquicken kann, sollen die bleibenden Ideen und künstlerischen Zeugnisse dazu dienen, im Hier und Jetzt die Lage der Menschen zu verbessern.
Sehr schön ist dieses Konzept des Weiterlebens über den Tod hinaus im Jahre 2005 in einem Lied von Chumbawamba (siehe Artikel in dieser GWR) eingefangen worden, das mit der ersten Strophe des Hayes-Songs endet und worin es vorher heißt:
“Don’t waste the days when I’m dead and I’m gone
Wind up the clocks, ring around, carry on
Don’t gather flowers, dry your eyes, call your friends
For all I sang was a start, not an end.
Catch your breath, feel the life in your bones
Enjoy what’s to come, not the things that we’ve done.
Save all your prayers, take the pain and the hurt
Add your chorus to my verse”
By and by, by and by Forget that glorious land above the sky
Don’t you cry, don’t you cry By and by
“Füge deinen Refrain zu meiner Strophe hinzu”, sagt hier der Todgeweihte, denn “alles, was ich sang, war ein Beginn, kein Ende”. Ist es reine Ironie, wenn Chumbawamba dieses Lied By and by genannt haben? Mir scheint es eher, dass in der ganz ernsten Verwendung des Gedankens, “nach und nach” solle der gewünschte seelische, nämlich lebensbejahende Zustand erreicht werden, auch etwas von der Aussage des alten Bennett’schen Kirchen-Hymnus In the sweet by and by aufgehoben ist.
Nicht die Vertröstung auf eine Pastete im Himmel, aber die Legitimität des Sehnens nach einem besseren Leben, die darin immerhin auch durchscheint. In den Händen der Heilsarmee war der Hymnus allerdings unrettbar reaktionär. Und wenn man sich heute auf Youtube die etwa zwanzig Versionen anschaut, in denen In the sweet by and by präsentiert wird, dann wird man schnell auf den Nashville-Schmalz einer Dolly Parton stoßen, der in Bild und Ton so unerträglich klebrig und verlogen ist, dass Joe Hill seine helle Freude daran hätte. (Hier die wohl schrägste youtube-version einer US-Familie)
Zwischen all den Bluegrass- und Ragtime-Einspielungen des Stücks, zu denen man einmal den Text von The Preacher and the Slave ausprobieren möchte, gibt es auch die Schlussszene des Films Robert Altman’s Last Radio Show, der letzten Arbeit des Regisseurs Robert Altman aus dem Jahr 2006. Dort wird der beautiful shore so fröhlich und weltzugewandt besungen, wird getanzt und geschmust, dass man glauben möchte, die pie wäre aus dem sky direkt auf die Bühne gehüpft.
“Lebe jede Show”, heißt es in der Filmankündigung, “als wäre es deine letzte!” Denn, so können wir hinzufügen, es könnte sein, dass nach der letzten Show tatsächlich keine mehr für dich kommt! Vielleicht ist das die schlimmste Demütigung für die frommen Herren Webster und Bennett, dass sie sich durch diese Adaption Seit’ an Seit’ mit Joe Hill und Chumbawamba wiederfinden.
Sei’s drum!
Chris Parry, chief executive of the Independent Schools Council (ISC) has announced his resignation amid controversy. Parry was ousted from the ISC, the body that advances the interests of private profit-making schools, after "war-like" comments he made about the divide between the private and state sector in education.
The Honorable Matthew Cameron Earley has been commissioned a Kentucky Colonel!!!
Join Just Coffee in welcoming our own Matt Earley to the distinguished ranks of such pomperosers as Barry Manilow, Ronald Reagan, and Dr. Hunter S. Thompson.
This venerable achievement ushers in a new era of prestige to Just Coffee as well as to the entire fairtrade coffee roasting industry, as Matt is, we believe, the first coffee roaster to have been bestowed this estimable title.
When reached for comment, Matt slowly set his mint julep on the railing of the veranda while his misting eyes looked out over his vast estate surveying all that was his. He then thoughtfully straightened his string tie, brushed the dirt of the shoulder of his seersucker suit, and cleared his throat in a classy southern way. What he said next was lost in the loud chirping of a thousand cicadas and the syrupy goodness of his stately Kentucky drawl.
Then he smiled widely, tipped his white hat, and sauntered into the humid evening to find another refreshing bourbon drink.
Eilmeldung: Donnerstag, 12. Juni 2008
Die Druckerei der Frankfurter Rundschau (FR) in Neu-Isenburg steht heute still
Die Kollegen wehren sich mit diesem erneuten Warnstreik gegen die scheibchenweise Abwicklung ihrer Zeitung und der damit verbundenen Arbeitsplätze durch den neuen Eigner der FR, das Medienunternehmen DuMont Schauberg (MDS), welches der Kölner Patrizier-Familie Neven DuMont gehört.
Die Streikenden in Neu-Isenburg wollen das Erscheinen der morgigen Freitagsausgabe der Frankfurter Rundschau verhindern.
Ihre Befürchtung war zunächst, dass der Streik in Neu-Isenburg in der Kölner Druckerei unterlaufen werden könnte. Später stellte sich jedoch heraus, dass die Druckerei des Medienkonzerns Madsack in Hannover - einer vor einigen Wochen vom dortigen Betriebsratsvorsitzenden gegebenen Zusage zum Trotz, keine Streikbrecherarbeit zu machen - die Deutschland-Ausgabe der FR produziert.
Solidarität von Beschäftigten des Kölner Stadt-Anzeiger + Express ?
Bereits am zurück liegenden Montag hatte sich eine Protest-Delegation der Drucker auf nach Köln gemacht. Ein Teil der Betriebsaktivisten hatte versucht, einen offenen Brief an Neven DuMont abzusetzen, ein Betriebsrat hatte mit Unterstützung einzelner Kölner vor dem Firmensitz an der Amsterdamer Straße in Köln protestiert.
Allgemein sind die Kollegen in Neu-Isenburg wenig erfreut über die kaum vorhandene Solidarität unter den ArbeiterInnen des Gesamtkonzerns. Es gibt keine nennenswerten und vor allen tragfähigen solidarischen Kontakte unter den Beschäftigten der Druckereien in Halle (Mitteldeutsche Zeitung), Köln (Kölner Stadt-Anzeiger, Express) und Neu-Isenburg (Frankfurter Rundschau). Gleiches gilt für die KollegInnen in den Redaktionen und Sekretariaten der betroffenen Zeitungen.
ver.di lahm wie immer?
Es lohnt sich, eine Weile darüber zu rätseln, ob ver.di, die Stamm-Gewerkschaft der Beschäftigten, nicht in der Lage ist diese Solidarität zu organisieren, weil sie zu bürokratisch, träge und ignorant ist. Oder ob sie den Standort-Dünkel mancher Beschäftigten eher fördert? Oder ob ver.di sich der Brisanz der Lage genau bewusst ist, die durch kreative Rückkopplung von Kämpfen an verschiedenen Standorten entstehen kann - und absichtlich untätig bleibt. Eine Gewerkschaft, die sich ganz offen das Ideal des Co-Managements auf die Fahnen schreibt, will vielleicht bloß, dass alles schön ruhig bleibt. Die Zeit zu warten scheint bei der Frankfurter Rundschau jedenfalls vorbei zu sein.
Von dort sind kämpferische Töne zu hören wie: “Wenn wir schon untergehen müssen, dann aber mit wehenden Fahnen!”
Eine besondere Würze erhält der Konflikt durch die Tatsache, dass 40% der Zeitung der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) gehören. An das “soziale Gewissen” dieser Partei zu appellieren, ist zwar seit einigen Jahren relativ sinnlos geworden. Andrea Ypsilanti, der hessischen SPD-Vorzeige-Linken dürfte dennoch Ärger ins Haus stehen.
KölnerInnen nach vorne!
Die Neu-Isenburger apellieren an alle ArbeiterInnen, GewerkschafterInnen und politisch Interessierte besonders in Köln, sich zu solidarisieren und möglicherweise eine Protestkundgebung vor dem Glaspalast der Neven DuMonts an der Amsterdamer Straße oder andere Dinge auf die Beine zu stellen.
Heiner Stuhlfauth (Aktualisierung: L. Getzschmann)
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Links:
Delegation der Frankfurter Rundschau zu Besuch vor Neven-DuMont-Haus
Bericht über vorherigen Warnstreik in Neu-Isenburg, NRhZ-online 31. Mai 2008 (pdf)
Ergänzender Kommentar:
Offener Brief
Wenn unsere Informationen alle auch nur annähernd wahr sind, machen Frankfurter aus der Chefredaktion und der Taskforce die auch “Terstiege Truppe” genannt wird Streikbruch. MDS-Mitarbeiter in der Technik von Köln ebenso: Streikbruch. Diese leiten die Daten nach Hannover zu Madsack (und angeblich auch nach Belgien oder Luxenburg). In Hannover wird eine (intern sogenannte) Notausgabe von Verdi-Mitgliedern in einer Auflage von ca. 50.000 gedruckt.
Alle Betriebsratsfürsten aus Köln und Hannover und auch die Hauptamtlichen aus diesen Streikbruch-Orten sind dummerweise angeblich nicht erreichbar und/oder müssen/möchten auf “Rechtslagen” etc. Rücksicht nehmen. Praktische S O L I D A R I T Ä T ist sowohl in Köln als auch in Hannover ein Fremdwort.
Diese Duckmäuser lügen unsere streikende Belegschaft an und der ver.di-Apparat schaut tatenlos zu.
So wie auch in anderen Städten lassen diesen Herren Funktionäre zu, dass kämpfende Belegschaften verbrannt statt unterstützt werden.
Ich hoffe, nicht nur einige Vertrauensleute haben aus der GDL-Story gelernt, sondern auch unsere Belegschaft. In Neu Isenburg wurde keine FR für Freitag den 13. Juni 2008 gedruckt.
Wenn uns jemand das Genick brechen könnte ist es bestimmt nicht die Gegenseite sondern die Hosenscheisser aus den eigenen Reihen, siehe Text oben. Dies müsste so auch in der Öffentlichkeit benannt werden.
Nicht nur die deutsche Fussballnationalmanschaft hat gestern ihr Spiel verloren, sondern auch verdi mit den entsprechenden Betriebsräten hat wieder einmal durch mehrere Eigentore ein Spiel vergeigt.
Bald wird ver.di in die 2. Liga absteigen und Mitglieder aus der “Hansen-Familie” werden dann bei den Kapitalisten um Gnade kratzen.
Es ist erst 5 nach 12, und noch lange nicht ist der Widerstand der FR-Belegschaft gebrochen.
Der ver.di-Elefant ohne Füsse hat daran aber recht wenig Anteil.
Herr Wernecke und Herr Birske, sorgen sie bitte schnellstens mit dafür, dass Mitglieder die Streikbrucharbeit leisten, auch wenn es Betriebsratsfürsten sind, aus unserer Gewerkschaft ausgeschlossen werden.
Rainer Maria Kalitzky
ver.di-vertrauensmann FB 08,Mitglied der betrieblichen Streikleitung bei der FR
und seit 2006 Betriebsratmitglied bei der FR
Die IWW Köln ruft zu Protesten gegen arbeiternehmerfeindliche Praktiken der Kunstbedarfskette boesner auf
Liebe Freunde, KollegInnen, ArbeiterInnen, kritische Gewerkschafter!
Wir bitten euch, unsere Kollegen in der boesner-Filiale Köln zu unterstützen. Am 7. Juni 2008 fanden Protestaktionen vor fünf boesner-Filialen in Deutschland und Österreich statt; nun ist es an der Zeit, die Kette mit Protesten aus der virtuellen Welt zu bedrängen.
Schickt bitte den unten stehenden Text (oder einen anderen - wie ihr wollt) an folgende mail-Adressen:
koeln@boesner.com, kontakt@boesner.com, witten@boesner.com, frankfurt@boesner.com, wien@boesner.com, graz@boesner.com
Besten dank und solidarische Gruesse!
Heiner Stuhlfauth / Delegierter der IWW Köln
Weitere Infos: Pressemitteilung IWW vs. Boesner, 9. Juni 2008
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Undemokratisches Vorgehen und erhöhter Arbeitsdruck bei Boesner in Köln
Sehr geehrte Damen und Herren!
Mit Erstaunen habe ich zur Kenntnis genommen, dass in der Boesner-Filliale Köln offenbar eine Betriebsratsgründung mit undemokratischen Methoden verhindert wurde.
Ebenso finde ich es nicht in Ordnung, dass dort einen Tag länger geöffnet wird - am Samstag - ohne dass neues Personal eingestellt oder ein Wochenendzuschlag bezahlt wird.
Ich bitte Sie dringend, diese Linie zu überdenken.
Mit freundlichen Grüßen
PS: Ich werde ihr Geschäft weiter im Auge behalten und rate Ihnen, die Auswirkungen einer nachhaltigen Image-Schädigung auf ihre Gewinn-Prognosen nicht zu unterschätzen.
On June 7, Wobblies and supporters held loud and visible protest rallies at the stores of the art supplies chain Boesner in Colone, Frankfurt, Berlin, Vienna and Graz. With these actions, they protested against the management of the Boesner shop in Colone, who prevented an organizing drive of the Colone IWW by harassing workers who had tried to form a works council (Betriebsrat) there.
Protestaktionen vor Boesner-Fililaen in 5 Städten: Gegen die Verhinderung betrieblicher Interessensvertretung, gegen unbezahlte Mehrarbeit
Am Samstag dem 7. Juni 2008 fanden zwichen 10 und 13 Uhr Protestaktionen von den Filalen der Künstlebedarfskette boesner in Köln, Frankfurt am Main, Berlin, Wien und Graz statt. Es ging um die Verhinderung einer Betriebsratswahl im Januar 2008 in Köln und die Einführung der Samstagsarbeit am 7. Juni 2008 in der Kölner Filiale. Zwischen beiden Ereignissen besteht ein direkter Zusammenhang.
Es wurden Flugblätter an die Kundschaft verteilt, Redebeiträge gehalten, lautstark und sichtbar auf die Behinderung und Einschüchterung aktiver und kritischer ArbeiterInnen durch die Geschäftsleitung bei Boesner Köln hingewiesen. Nicht wenige Kundinnen und Kunden fühlten sich angesprochen und solidarisierten sich mit den Protestierenden.
Aufgerufen hatten die Industrial Workers of the World (IWW) im deutschsprachigen Raum. Die IWW ist in der Kölner Filiale durch Mitglieder vertreten und hat die versuchte Betriebsratsgründung in Köln in Zusammenarbeit mit der Belegschaft begleitet.
Betriebsratsgründung verhindert
In der Kölner Boesner-Filiale arbeiten ca. 25 abhängig Beschäftigte. Laut Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) dürfen sie einen Betriebsrat mit drei Mitgliedern (und drei Stellvertretern) wählen. Als eine Gruppe von Angestellten Anfang 2008 von diesem demokratischen Recht Gebrauch machen wollte, führte sich die Geschäftsführerin und Gründerin der Kölner Filiale, Carmen Gieselmann, auf, als wollte man sie enteignen und ihr Privatvermögen in eine gemeinnützige Stiftung überführen.
Der Paragraph 119 des BetrVG stellt zwar jegliche Beeinflussung einer Betriebsratswahl unter Strafe. Das kümmerte Frau Gieselmann allerdings wenig. Sie setzte zwei außerordentliche Betriebsversammlungen nach Feierabend an, auf denen sie - flankiert von ihren Günstlingen - die Belegschaft mit Drohungen und rhetorischen Manövern in die Ecke trieb und unter Rechtfertigungsdruck setzte. Es gab im wörtlichen Sinne Geschrei und Geheule. Zudem wurden Beschäftigte in Einzelgesprächen unter Druck gesetzt. Die massive Einflussnahme verfehlte ihre Wirkung nicht. Der aktive Teil der Belegschaft zog die Betriebsratswahl entnervt zurück, nachdem eine zunächst sicher scheinende Mehrheit abschmolz.
Zur Strafe: Samstagsarbeit
Die Einführung der Samstagsarbeit ist nun die Quittung für die abgebrochene Betriebsratswahl. Zur Abdeckung des 6. Arbeitstages gibt es bislang keine Neueinstellungen oder Wochenendzuschläge. Vielmehr wird die Personaldecke an den einzelnen Tagen verkleinert, so dass z. B. an der Kasse fortan 4 Leute stehen, anstatt wie bisher 5. Der Arbeitsdruck, der zu Stoßzeiten schon erheblich ist, wird sich somit weiter steigern.
Boesner-Holding: Expansion nach amerikanischem Vorbild
Die Boesner-Kette hat in Deutschland momentan ca. 24 Filialen. Nach unseren bisherigen Informationen gibt es lediglich in der Filiale Witten einen Betriebsrat. Warum ist das so? Über eine Holding versucht Boesner sein Business offenbar nach amerikanischen Vorbildern umzugestalten und weiter zu expandieren. So stoßen Pläne in der Belegschaft auf Ablehnung, nach dem Vorbild von Hamburger-Ketten und Baumärkten eine einheitliche Berufskleidung einzuführen, die aus selbstbewussten und individuell gekleideten Angestellten zum Verwechseln ähnliche durchgestylte Service-Sklaven machen soll. Betriebsräte sind vermutlich unerwünscht, weil sie die ungehemmte Expansion und beliebige Umgestaltung der Boesner-Kette bremsen könnten.
Wir fordern:
Auch wir ArbeiterInnen können expandieren!
An diesen ersten Protesten nahmen Mitglieder der Industrial Workers of the World (IWW), der Freien ArbeiterInnen-Union (FAU) und der österreichischen Föderation der ArbeiterInnen-Syndikate (FAS) sowie aktive Mitglieder anderer Gewerkschaften teil.
Sollten bei Boesner in Köln die Rechte der ArbeiterInnen in Zukunft nicht respektiert, werden, sind wir willens und fähig, zusammen mit unseren FreundInnen und UnterstützerInnen den öffentlichen Druck weiter zu erhöhen, ihn auf zahlreiche Städte - auch außerhalb des deutschsprachigen Raums - zu erweitern.
Wir bitten um Berichterstattung!
Heiner Stuhlfauth / Delegierter der IWW Köln (stuhlfauth[a]wobblies.de)
PS: Die IWW Köln ist daran interessiert, Kontakt zu Beschäftigten aus anderen boesner-Filialen zu bekommen. Interessierte können unter folgender Mail-Adresse Kontakt mit den Kölner KollegInnen aufnehmen: boesner[a]wobblies.de .
Links:
Bericht vom Protest in Wien (LISA-FAS)
THE HOWARD ALBUM: - Here we are at the CIA discussion room in Pakistan... Mamdouh Habib is being told of his legal rights and the wonderful guarantees that Australian citizenship bestow upon him.
Is he worthy???
To the lower left Brendan Nelson tells him tales of Simpson and his Donkey... This would have cracked him open - no doubts - but we got a call from the wimps at the Pentagon saying we could not do anything that might result in death or in permanent damage to an essential organ.
Janette says that Simpson was a DANGEROUS RED with PACIFIST sympathies. For goodness sakes I wish military intelligence would check these things out properly before handing stories over to the hearts and minds boys in propaganda.
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On June 5th the Dane County Board of Supervisors adopted the following resolution (below), establishing the official relation of Dane County with the Municipality of Andres Eloy Blanco in the State of Lara in Venezuela. Many thanks to all of you who have supported and advised the process so far.
The exciting work begins now, it is the hope of the organizing committee to have a delegation to visit Andres Eloy Blanco within the next year. Much will need to happen in the meantime to build a more formal organization and explore the possibilities that are now open to our communities. We will keep you posted of upcoming meetings and events to further this effort.
Sincerely,
DASA, the Dane-Andres Eloy Blanco Sistering Alliance
Grand Rapids firing comes in the midst of Unfair Labor Practice charges being investigated by the NLRB against Starbucks.
Grand Rapids, MI (06/06/2008)- Starbucks terminated a barista active in the IWW Starbucks Workers Union today as part of its ongoing effort to combat a growing movement of employees pushing for a living wage and secure work hours. The barista, Cole Dorsey, was fired after two years of service while he was coordinating a union recruitment drive at Starbucks stores in Grand Rapids. Starbucks' pretext for the illegal anti-union firing was that Dorsey was guilty of some months-old attendance infractions.
"Today I joined the growing number of baristas that Starbucks has fired in its relentless union-busting campaign," said Cole Dorsey. "Starbucks' disrespect for the right to join a union is appalling and absolutely will not stop our efforts to have a voice at work."
The firing comes as a National Labor Relations Board judge is set to rule after a lengthy trial on the retaliatory terminations of three New York City baristas. Even before the firing, the NLRB was investigating whether Starbucks violated a settlement agreement entered into in Grand Rapids over anti-union discrimination. In 2006, Starbucks was forced to re hire two union baristas who had been unlawfully fired for union activity. This latest firing in Grand Rapids signals that reinstalled CEO Howard Schultz will not modify the company's practice of terminating outspoken union baristas to intimidate workers from joining up.
-->Check out this trailer for "Voice of A Mountain". The film is about Santa Anita La Union-- the co-op featured all over this site. Our relationship with the people of Santa Anita is one of the strongest that we have with any farmer co-op. Please watch this and, when you want to see more, visit the film site here.
This is a truly moving look at an amazing group of people.
Just Coffee introduces our latest blend: Early Bird Summer Blend, and we couldn't be more excited. This incredibly rich blend pairs together our Harrar and Colombian coffees with artwork by our good friend Rebecca Peebles. This blend will only be available for a limited time, so get it while you can. Look at more of Rebecca's work here, and check out her finish time here!